Datenschutz und KI: Was Sie als Privatperson und im Beruf wissen sollten.
Welche Daten gehen wirklich an die KI? Und wie nutzen Sie KI rechtssicher in der Arbeit? Eine Orientierung in Ruhe.
Datenschutz ist eines der Themen, bei denen am meisten Unsicherheit herrscht. Verständlich — die Regeln sind komplex, und die Anbieter geben oft wenig konkrete Antworten. Wir versuchen, hier Klarheit zu schaffen.
Was passiert mit Ihren Eingaben?
Wenn Sie ChatGPT oder Claude im Browser ohne Konto nutzen, sind Ihre Eingaben grundsätzlich vertraulich — werden aber in den USA verarbeitet. Bei einem kostenpflichtigen Konto können Sie meist einstellen, dass Ihre Daten NICHT zum Training verwendet werden.
Was Sie NIE in eine öffentliche KI eingeben sollten
- Vollständige Namen von Kunden oder Patienten
- Kontonummern, Kreditkartendaten, PINs oder TANs
- Gesundheitsdaten oder andere besonders sensible Informationen
- Interne Geschäftsgeheimnisse oder unveröffentlichte Verträge
EU AI Act — was bedeutet das für Sie?
Seit 2025 gilt in der EU der AI Act. Für private Nutzer ändert sich nicht viel. Für Unternehmen heißt es: bestimmte KI-Anwendungen müssen geprüft, dokumentiert und transparent gemacht werden. Wer KI im Personalwesen, in Schulen oder bei sensiblen Entscheidungen einsetzt, sollte sich beraten lassen.
DSGVO und KI — drei einfache Regeln
- Verwenden Sie für berufliche Daten möglichst KI-Dienste mit EU-Vertrag (z. B. Microsoft Copilot mit DPA).
- Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden — sonst geben sie unbewusst Kundendaten weiter.
- Halten Sie eine kurze KI-Richtlinie im Betrieb schriftlich fest. Das schützt Sie und Ihre Mitarbeiter.
In unseren Kursen für Schulen und Unternehmen ist Datenschutz ein eigenständiger Baustein. Wir liefern auch fertige Vorlagen, die Sie direkt in Ihrem Betrieb verwenden können.
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Lernen Sie KI bei echten Menschen.
Unsere Kurse finden in kleinen Gruppen statt — am liebsten vor Ort, mit persönlicher Begleitung und in einer Sprache, die jeder versteht.